Bürogebäude Firma Eworx

 

Bauherr: Fa. Eworx  /  Ort: Rohrbach in OÖ  /  Projektierung: 2004  /  Nutzung: Büro  /  Fläche: 550 m² inkl. NR  /  Bauzeit: 8 Monate

 

Projektbeschreibung

Bilder

Pläne

 
 

Die Fa. Eworx beschäftigt sich mit Netzwerktechnologie und Internetdesign. Der Bürobau befindet sich in Stadtrandlage der Stadtgemeinde Rohrbach (Oberösterreich).

Die Entwicklung des Bauwerkes fand im Rahmen eines Architektenwettbewerbes statt. Grundlage für diesen Wettbewerb war ein sehr exaktes Raumprogramm und ein herausfordernder Kostenrahmen.

Das Grundstück liegt an einer Straßenkreuzung und fällt von der Straße ausgehend um etwa ein halbes Geschoss ab.

Die Konsequenz aus dem Raumprogramm, war eine Realisierung der funktionellen Zusammenhänge auf einer Ebene, man konnte somit nicht auf die Hanglage des Grundstückes (mit Halbgeschossen) eingehen. Dies führte dazu, eine Plattform auf Stützen zu errichten, die ein Halbgeschoß über der Straße zu liegen kam. Der Höhenunterschied wird im Bereich des Einganges durch eine Rampe überwunden.

Die entstehende Dimension der Plattform zwang uns zur Belichtung und Belüftung des Gebäudes neben den Aussenfassaden einen Innenhof im Zentrum des Grundrisses durchzustecken. Um diesen Licht und Luftbrunnen sind die funktionellen Einheiten des Bürobaues angeordnet.

Die Grundrissstruktur besteht aus zwei Büroräumen, einem Besprechungsraum, Lagerräumen, und einem Foyer mit Sekretariat. Das Sekretariat ist in der Nähe des Lichthofes angeordnet um Überblick über Eingangsbereich, Parkplatz und den Zugangsräumen unter dem Gebäude zu gewähren.

Der entstandene Raum unter dem Gebäude wird als Parkfläche, Zugangsraum (Blickkontakt durch Innenhof zum Sekretariat) sowie als Veranstaltungsfläche in den Sommermonaten genutzt.

Die Baukonstruktion des Gebäudes wurde unter Bedachtnahme auf die zu vermeidende sommerliche Überhitzung gewählt. (Wände und Bodenplatte Stahlbeton, wenige Fenster an Südseite, Querlüftung über Innenhof..) Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe beheizt wobei ein Kühlen über die Sommermonate über den Estrich möglich ist.

Das Dach besteht aus geschäumten Paneelen, die auf einer Stahlkonstruktion aufliegen.

Interessant ist, dass durch die Aufständerung des Gebäudes, die Baukosten gesenkt werden konnten. Grund dafür war das Vermeiden erdberührender Bauteile. (wenig Aushub, keine Abdichtung&). Knackpunkt war jedoch die Untersicht. Hier kam eine wetterfeste Osp-Platte und Steinwolle zum Einsatz.

Die Fassade des Gebäudes ist eine gedämmte, hinterlüftete Fassadenbetäfelung aus 2mm unbehandelten Aluminiumplatten. Die Fassadentafeln wurden als Rohprodukt nahezu ohne Verschnitt auf vorgefertigte Unterkonstruktionen aufgenietet.