Wohnbau Auerwelsbachstraße

 

Bauträger: EBG Gemeinnützige Ein- und Mehrfamilienhäuser Baugenossenschaft reg. Gen.m.b.H.  / Auslober: WBSF / Ort: 1220 Wien / Projektierung: 2003 / Nutzung: Wohnen - Ateliers - Garage / Fläche: WNFL 3.600 m² , Garage 700 m² / Baubeginn: Dez. 2004 / Architekten: SCHAUER & SCHLÄFFER, mag.arch. Alex Schmoeger (Bautteil 6 und Projektleitung), mag. arch. Juri Troy (Bauteil 5), mag. arch. Nicole David (Bauteil 4), mag. arch. Sandrine von Klot (Bauteil 3), The next Enterprise (Bauteil 2), mag. arch. Klaus Stattmann (Bauteil 1) 

 

Projektbeschreibung

Bilder

Pläne

 
 

Das Wohnbauprojekt Auer-Welsbachstraße ist im Rahmen eines Bauträgerwettbewerbes, den die Stadt Wien ausgeschrieben hat, entstand. Bei diesen Wettbewerben konkurrieren Bauträger und Architekten gemeinsam um Grundstücke, die sich im Besitz der Stadt befinden. Aus der Sicht der Stadt Wien ist es das Ziel, diese Grundstücke mit engagierten Projekten zu bebauen.

In diesem Fall hatte der Bauträger die Idee, sechs Architekturbüros für den Wettbewerb zu laden. Es ist wohl der Wunsch nach vielfältiger architektonischer und urbaner Dichte, der in dieser Idee zum Ausdruck kommt.

Trotz aller schwierigen Umstände, die eine Zusammenarbeit von mehreren Architekturbüros auf einem Grundstück hervorbringt, konnte der Wettbewerb gewonnen werden. Es entstanden 6 Einzelbauwerke mit 38 Wohnungen, von denen keine der anderen gleicht. Der Umstand, dass die zulässige Gebäudehöhe und die erlaubte zu bebauende Fläche völlig ausgenutzt wurden und die hohe Differenziertheit der architektonischen Formen, erzeugt am Grundstück (160/30m) eine Raumdichte zwischen den Bauwerken, die etwas an Städte erinnert, die in einer Zeit entstanden sind, in der die Stadtplanung keine Rücksicht auf Autos nehmen musste. Die Autos werden an einem Ende des Grundstücks in einer Tiefgarage abgestellt. Die Wohnungen werden zu Fuß erschlossen. Der Weg führt von der Tiefgarage unter den Bauteilen, die auf Stützen stehen zu den Wohnungen. Durch die Aufständerung hat der Bauträger zwar auf Wohnfläche im Erdgeschoss verzichtet, allerdings eine große Gartenfläche, die ein Gegengewicht zur Dichte der Bauwerke darstellt, gewonnen.

Durch den Schwierigkeitsgrad des Projektes und die Höhe der Fördermittel in Wien (1250 €/m²) war die Suche nach einer ausführenden Firma schwierig. Schließlich hat sich eine Fa. aus Oberösterreich (Fa. Gerstl -Wels) gefunden, die den Wohnbau als Generalunternehmer errichtet.